zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 22. April 2010
Unterkapitel:
| Der Ursprung unserer Musikkapelle, reicht bis zum Jahre 1888, also bis in die monarchistische Zeit, wo noch keine Massenmedien die Menschheit beeinflussten. |
| Der Initiator der bläserischen Tätigkeit in Neukirchen war der damalige Gemeindesekretär Josef Fürtner aus Oberschwaig. Dieser kehrte 1888 als junger Musiker von der Linzer Militärmusik (Hessen) des Infantrieregimentes Nr. 14 heim und begann mit einigen bereits ausgebildeten Bläsern den Burschen der Gemeinde Blasinstrumente zu lehren. |
Mit der Gründung des Feuerwehrvereines wurde 1890 die junge Musikgruppe als Feuerwehrmusik in den Verein aufgenommen. Bei der Maiprozession am Christi Himmelfahrtstag konnte das erste Mal ausgerückt werden. Die Führung der Feuerwehr lag in den Händen von Wehrführer Josef Kaser, Utz in Spöck, Kapellmeister wurde Josef Fürtner. Folgende Musiker gehörten zu den Gründungsmitgliedern:
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| In den folgenden Jahren konnte die Kapelle auf 24 Mann verstärkt werden, wobei jedoch die Anschaffung der Instrumente mehrmals Schwierigkeiten bereitete. Daher kam es, dass sich viele Musiker ein eigenes Instrument kauften. 1903 wurden von der Pfarre zwei Waldhörner angeschafft, die bei der Musikkapelle und beim Kirchenchor verwendet werden konnten. |
| Die allgemeine Mobilisierung und der Ausbruch des 1. Weltkrieges gingen auch an der Feuerwehrmusik nicht spurlos vorbei. Im 25. Jahr ihres Bestehens (August 1915) musste die Kapelle aufgelöst werden. Vier Jahre Kriegsgeschehen und anschließende Notzeiten ließen jedes Bemühen zur Erhaltung der Musik sinnlos erscheinen. |
| Auf Drängen von Bürgermeister Franz Schmalwieser, Niedermair in Iming, seiner Freunde Anton Schiller, Obermair in Iming und Kajetan Watzinger, Eismair in Willing, begann Kapellmeister Fürtner im Jahre 1921 wieder eine Musikkapelle aufzustellen. Die Instrumente waren bis auf das B-Helikon (Bass), welches im Krieg verloren ging, vorhanden. 1922, beim Begräbnis von Frau Hainbucher, Fürtherin in Hofern, erklangen wieder Weisen von der neu erstandenen Feuerwehrmusik. Erstmals konnten auch zwei Klarinetten besetzt werden. Zum Teil mit alten Kräften aber hauptsächlich mit jüngeren Musikern führte Fürtner die Musikkapelle weiter. Es wurde wieder in gewohnter Weise zu den traditionellen kirchlichen Anlässen, am 1. Mai, zu Gasthauskonzerten, bei Begräbnissen und Hochzeiten sowie bei Feuerwehrfesten ausgerückt. Stabführer war bis 1930 Karl Pichlmann, Mair in Schörgendorf, sein Nachfolger wurde Josef Berghammer, Bauer in Hof. |
| Im Jahre 1930 konnte das 40-jährige Gründungsfest der Feuerwehr und der Feuerwehrmusikkapelle gefeiert werden. 1933 wurde unter dem Wehrführer Josef Stöttinger, Stöckl in Spöck, und Bürgermeister Georg Mühlleitner, Obermühle in Willing, das Zeughaus errichtet, in welchem später das Probelokal der Musikkapelle untergebracht wurde. |
| Nachwuchsmangel infolge anderweitiger Interessen der Jugend, des Alters des Kapellmeisters und politischer Wirren schränkte die musikalische Tätigkeit immer mehr ein. Im Frühjahr 1938 legte Kapellmeister Fürtner aus Alters- und Gesundheitsgründen seine Funktion zurück. Ihm folgte der Leiter der Bauernliedertafel Hans Rutzinger, Däubler in Aming nach. Er führte die Kapelle, soweit es noch einigermaßen möglich war, bis zum Jahre 1939. Nach dem Begräbnis des Linner zu Oberschwaig, Alois Landertshammer, musste die Feuerwehrmusikkapelle Neukirchen ihre Tätigkeit einstellen. |
| Am 9. Februar 1944 starb der Gründer und durch 48 Jahre wirkende Kapellmeister Josef Fürtner. Ihm zu Ehren spielte bei seinem Begräbnis die Stadtkapelle Schwanenstadt. |
| 1945, Ende des 2. Weltkrieges. Auch an Neukirchen gingen sechs Jahre Kriegsgeschehen nicht spurlos vorüber. Hans Rutzinger versuchte aus den restlichen Musikern wieder eine Kapelle zusammenzustellen. Doch dieses Vorhaben scheiterte bereits im Versuch, da es an geeigneten Kräften mangelte. So schien es, dass Neukirchen keine Blasmusik mehr erhalten würde. |
| Im Februar 1946 kehrte der Kaufmann und Wasserbaupolier Franz Rapberger aus Willing von der russischen Gefangenschaft heim. Als sich Rapberger bei Bürgermeister Max Oberndorfer, Gütlbauer in Oberschwaig, meldete, richtete dieser die Bitte an ihn, sich in Neukirchen mit dem Aufbau einer Blasmusik zu befassen. Rapberger gab mit einem eher bangen Gefühl die Zusage. Dies war die entscheidende Wende der musikalischen Tätigkeit in Neukirchen. Franz Rapberger, geboren am 2. August 1902 in Fischlham, erlernte beim ehemaligen Kapellmeister der Musikkapelle Stadl-Paura und späteren Landeskapellmeister Johann Holzinger ein Musikinstrument. Er trat als Posaunist und später als Euphonist der Stadlinger Musik bei. 1939 kaufte er das Kaufgeschäft Lidauerin Willing und wurde somit Neukirchner. |
| Bei der Feuerwehrversammlung 1946 im Gasthaus Fürtner in Oberschwaig gab man Rapberger eine Liste von 18 Musikern, die zum Teil ehemals Mitglieder der Feuerwehrmusik waren. Doch schon bei der ersten Probe wurde die Anzahl der Musiker durch das exakte Eingreifen des neuen Kapellmeisters um mehr als die Hälfte verringert. Bei der Turmkreuzsteckung am Kirtag 1946 spielte erstmalig ein Quartett. |
| Schuldirektor Hans Kofler machte im Laufe desselben Jahres Burschen namhaft, die Interesse zeigten, ein Blasinstrument zu erlernen. Die ersten Bläserschüler waren Josef Marchhart, Hof, und Ernst Stöttinger, Spöck. Zu Floriani 1947 hörte man zum ersten Mal nach dem 2. Weltkrieg wieder die Klänge einer Blasmusikkapelle in Neukirchen. |
| Mit einigen brauchbaren Jungbläsern, den restlichen ehemaligen Feuerwehrmusikern, konnten eine Messe und zwei Märsche gespielt werden. Diese "Ehemaligen" waren: Kaser Ulrich (Urtz in Spöck), Kettlgruber Adolf und Heinrich (Humer in Dorf), Simmer Karl (Stroham), Schiller Friedrich (Kirchmaier in Weinberg), Stöger Karl (Eismaier in Willing), Weichselbaumer Johann (Aberl in Stroham), Reiter Josef (Stroham). |
| Nach und nach lösten nachrückende Jungmusiker diese Mitglieder ab. Franz Rapberger gelang es durch Strenge und Geduld, viel persönlicher Aufopferung und dem Fleiß seiner Schüler eine spielfähige Kapelle zusammenzustellen. |
| Kapellmeisterstellvertreter Karl Achleitner übernahm zunächst provisorisch die Leitung und wurde bei der Jahreshauptversammlung am 16. 9. 1961 zum Kapellmeister gewählt. Achleitner ist Leiter des Kirchenchores in Aichkirchen und von Beruf Gastwirt und Kaufmann. Er kam 1948 als Flügelhornist zur Musikkapelle und dirigierte in den folgenden 19 Jahren weit über 200 Konzerte und leitete zwanzig mit Auszeichnung absolvierte Konzertmusikbewertungen. Als Stegreifredner führte er bei nahezu allen Konzerten gekonnt durch das Programm. | |
| In enger Zusammenarbeit mit seinem Stellvertreter Josef Marchhart konnte Karl Achleitner die musikalische Leistung weiter steigern. Josef Marchhart, der 1947 zur Musikkapelle kam und als 1. Flügelhornist weit über Neukirchen hinaus bekannt war, leistete unendlich viel für die Musikerausbildung. So hat er mehr als 30 Musiker in selbstloser Tätigkeit ausgebildet und damit den weiteren Aufbau und Fortbestand des Klangkörpers gesichert. | |
| Nach einem Entwurf von Dr. Franz Lipp wurde anstelle der alten Uniform eine Trachtenkleidung angeschafft. Die Tracht - bestehend aus schwarzer Hose, roter Weste, waldgrüner Bluse, rotem Binderl und schwarzem Hut - stellt die Kleidung des unteren Hausruckviertels um 1800 dar und kostete öS 47.000,--. Am 5. August 1962 stellte sich die Kapelle bei einem Konzert am Ortsplatz der Öffentlichkeit in der neuen Kleidung vor. | |
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Neben den vielen Ausrückungen in der Heimat wurde 1965 die erste Konzertreise in das Ausland durchgeführt: Die Neukirchner nahmen an einem Musikfest in Gschwend/Württemberg, BRD teil. Der gute Kontakt mit dem MV Gschwend wurde durch weitere Besuche und Gegenbesuche aufrechterhalten. (1966, 1973, 1975, 1979, 1981, 1983, 1988, 1990, 1998, 2001, 2005, 2008). Bericht » |
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Nach einer starken Verjüngung der Musikkapelle 1965 begann
Kapellmeister Karl Achleitner 1967 wieder mit der Teilnahme an
Konzertwertungsspielen, die bis heute ununterbrochen ist. Bild: Die Musikkapelle zu Christi Himmelfahrt 1967. |
| Am 1. März 1968 wurden erstmals Musikkapellen des OÖBV von Landeshauptmann Heinrich Gleißner für ausgezeichnete Leistungen bei Konzertwertungsspielen geehrt. Auch die TMK Neukirchen zählte zu diesen geehrten Musikvereinen. Am 5. Juni 1970 erfolgt bereits die zweite Ehrung. | |
| Am 15. Jänner 1972 konnte die Musikkapelle beim "Ball der Oberösterreicher" in den Wiener Sofiensälen zum Tanz aufspielen sowie zwei Jahre später durch eine Einladung des Bürgermeisters der Stadt Wien, die oö. Landesfarben vertreten. | |
| 1972 erfolgte die zweite Konzertreise mit einer Teilnahme am Schützenfest in Neuss am Rhein. | |
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Am 5. Juni 1973 wurde der Musikkapelle die 3. Ehrung durch das Land Oberösterreich zuteil. Bericht » |
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1974 wurde am 5. Landesmusikfest teilgenommen. |
| Vom 27. bis 29. Juni 1975 wurde das 85-jährige Gründungsfest mit einem dreitägigen Musikfest gefeiert. Höhepunkte waren ein Galakonzert der Militärmusik von Oberösterreich und der am Sonntag von 15 Musikkapellen der umliegenden Gemeinden gestaltete Festumzug. Dank des damaligen Schriftführers Ernst Schiller konnte auch eine Festschrift zum Jubiläum herausgegeben werden. |
| 1975 legte Franz Selinger die Funktion als Stabführer zurück, als Nachfolger wurde Franz Spanlang gewählt. Franz Spanlang kam 1965 als Trompeter zur Musikkapelle und war in den Jahren 1971/72 Mitglied der Militärmusik Oberösterreich. Später wechselte er auf das Tenorhorn und die Posaune und bildete zusammen mit Josef Marchhart viele Jungmusiker für das Blechregister aus. In den Jahren 1991 bis 2000 war er auch auf Bezirksebene als Bezirksstabführer tätig. Unter seiner Leitung wird die Tradition der guten Marschmusik in Neukirchen weiterhin gepflegt - unter seiner Stabführung wurde an sämtlichen Marschmusikwettbewerben des Bezirkes Wels (immerhin insgesamt 30 Mal) jeweils in der höchsten Leistungsstufe teilgenommen. | |
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Vor einigen tausend Besuchern dirigierte Karl Achleitner beim Promenadenkonzert im Rahmen der Konzertreise nach Meran/Südtirol 1976. |
| Die Neueinkleidung der 40 Musiker kostete 1976 öS 108.000,--. Die Festtracht des unteren Hausruckviertels wurde beibehalten. 1988 wurde die Tracht mit einheitlichen Mänteln ergänzt. | |
| Am 5. Dezember 1976 erhält die Musikkapelle die bereits 4. Landeshauptmann-Ehrung. | |
| Am 20. Dezember 1976 verstarb Ehrenkapellmeister Franz Rapberger. Franz Rapberger bleibt durch sein intensives Wirken stets in guter Erinnerung. | |
| Die erfolgreichen Konzertmusikbewertungen brachten es mit sich, dass das ORF-Studio OÖ. die Kapelle zu Rundfunkaufnahmen einlud. Zwei Aufnahmen wurden in den siebziger Jahren gemacht und 1987 erfolgte ein Livemitschnitt des Frühjahrskonzertes. Neben Konzerten in Neukirchen sind seit 1957 auch Kurkonzerte, u.a. in Gmunden, Bad Schallerbach, Bad Wimsbach-Neydharting, Gallspach, Altmünster, fixe Bestandteile des jährlichen Terminkalenders der Musikkapelle. Besonders erwähnenswert sind noch die Festkonzerte im Brucknerhaus Linz am 5. 11. 1974 anlässlich des OÖ. Gastgewerbetages und 1983 "50 Jahre OÖ. Ländwirtschaftskammer". | |
| Für Konzerte in der eigenen Gemeinde bestand das Problem, dass keine geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung standen. Der Initiative von Ökonomierat Bürgermeister Josef Stöttinger ist es zu verdanken, dass in der Gemeinde Neukirchen eine neue Volksschule mit angeschlossener Mehrzweckhalle und Musikproberaum errichtet wurde. Die Musikkapelle übersiedelte 1980 vom Zeughaus der Freiwilligen Feuerwehr in den neuen Musikproberaum der Volksschule. | |
| Für 15. Ausgezeichnete Erfolge bei Konzertwertungsspielen überreicht Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck der Musikkapelle am 2. Oktober 1979 die 5. Ehrung. | |
| Kapellmeister Karl Achleitner legte am 18. März 1980 seine Funktion zurück. |
| 1. April 1980: Die aktiven Musiker wählten aus ihrer Mitte den Tenoristen Hans Stadlmayr (27) aus Stroham zum neuen Kapellmeister. Stadlmayr kam 1965 zur Musikkapelle und war von 1972 bis 1974 bei der OÖ. Militärmusik. | |
| Das Herbstkonzert 1980 war nicht nur die inoffizielle Eröffnung der neuen Mehrzweckhalle, sondern auch ein schöner musikalischer Erfolg für die Trachtenmusikkapelle Neukirchen bei Lambach mit dem jungen Kapellmeister Hans Stadlmayr. | |
| Für weitere Auszeichnungen bei Konzertwertungsspielen wird der TMK Neukirchen am 19. November 1982 die 6. und am 6. Dezember 1985 die bereits 7. LH-Ehrung zuteil. | |
| Vom 29. Juni bis 1. Juli 1984 fand das 6. OÖ Landesmusikfest im Linz statt. Neben dem Großkonzert nahm die Trachtenmusikkapelle auch an der Rasenshow im Linzer Stadion teil. | |
| Obmann Franz Selinger hat 1986 seine über 38-jährige Obmanntätigkeit zurückgelegt, seine Funktion übernahm der Hauptschullehrer Karl Hainbucher. Hainbucher kam 1965 als Klarinettist zur Musikkapelle. 1983 wechselte er von der Klarinette zur Oboe, 1991 zum Tenorsaxophon. Er war Mitglied der OÖ. Militärmusik und stand zwischen 1979 bis 1986 der Musikkapelle Bachmanning als Kapellmeister vor. | |
| Franz Selinger wird 1986 zum Ehrenobmann des Musikvereines ernannt. Für die langjährige Führung durch Höhen und Tiefen wird dem Ehrenobmann aufrichtiger Dank ausgesprochen. | |
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Am 11. Dezember 1987 erhält die Trachtenmusikkapelle Neukirchen die zum ersten Mal vergebene Prof. Franz Kinzl Medaille sowie die insgesamt 8. Ehrung. Die Feierlichkeiten wurden dabei von einem Blechbläserensemble der TMK Neukirchen musikalisch umrahmt. Bericht » |
| Die Musikkapelle bedankte sich bei Komm.Rat Karl Achleitner für den unermüdlichen Einsatz und den daraus resultierenden musikalischen Erfolg und ernennt ihn 1988 zum Ehrenkapellmeister. | |
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1989 führte eine Konzertreise die Trachtenmusikkapelle zum Musikfest in den Stadtteil Bergedorf in Hamburg. |
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Von 22. bis 24. Juni 1990 feierte man im Rahmen des ersten Bezirksmusikfestes in Neukirchen das 100jährige Bestehen der Trachtenmusikkapelle Neukirchen bei Lambach. Einen Monat zuvor am 19. Mai 1990 wurden auch die Konzertwertungsspiele erstmals in Neukirchen abgehalten. Bericht » |
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Für weitere Erfolge bei Konzertwertungsspielen überreicht LH Dr. Josef Ratzenböck am 1. Dezember 1990 der TMK Neukirchen die bereits 9. Ehrung. Bericht » |
| Am 2. Februar 1992 wird Heinz Obermayr, seit 1971 am Bariton, zum neuen Obmann gewählt. In diesem Jahr wurde auch eine Erneuerung der Tracht durch Egon Stürmer beschlossen, die beim Herbstkonzert offiziell vorgestellt werden konnte. Ebenso erfolgte am 2. Mai 1992 die Ausstrahlung des ORF-Frühschoppens aus der Mehrzweckhalle unter der Mitwirkung der Trachtenmusikkapelle. | |
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1993 wurden erneut die Konzertwertungsspiele sowie das Bezirksmusikfest mit Marschwertung in Neukirchen durchgeführt. Bericht » |
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Für nunmehr 30 ausgezeichnete Erfolge in ununterbrochener Reihenfolge verleiht LH Dr. Josef Ratzenböck der Trachtenmusikkapelle die 10. Ehrung. Bericht » |
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Vom 24. bis 26. Juni 1994 fand das 7. OÖ Landesmusikfest in Wels statt. Neben der Mitgestaltung der Rasenshow am Samstag beteiligten wir uns auch am großen Festzug durch die Messestadt am Sonntag. |
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1994 wird mit dem Bau eines neuen Probenheimes begonnen, welches sich im Dachgeschoß des Neukirchner Gemeindeamtes befindet. Die Fertigstellung erfolgt 1995, am 6. Oktober 1996 wird es durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer feierlich eröffnet. Bericht » |
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Am 14. Juni 1996 verstarb Josef Marchhart sen. Nur wenige Tage zuvor wurde ihm in Anerkennung seiner Verdienste sowohl für die Trachtenmusikkapelle, bei der er 49 Jahre aktives Mitglied war, als auch als langjähriger Bezirksschriftführer das Verdienstkreuz in Gold verliehen. Bericht » |
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Am 28. September 1996 wurde zusammen mit der Gardemusik Wien und der Magistratsmusik Salzburg eine CD mit Werken von Hans Schmid, dem Onkel von Ehrenkapellmeister Karl Achleitner, produziert. Bericht » |
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Die Freundschaft mit den Musikern aus Gschwend wurde 1998 durch einen weiteren Besuch erneut vertieft: Anlässlich der 100-Jahr-Feier unserer Partnerkapelle nahmen wir auch an den dort stattfindenden Konzert- und Marschwertungen teil und erzielten beide Male die höchste Wertung. Speziell die Konzertwertung war dabei eine besondere Herausforderung, da ein Teil der Wertung ein so genannter Stundenchor war: Wir hatten exakt eine Stunde Zeit ein völlig neues und unbekanntes Stück zu proben und anschließend sofort aufzuführen. Bericht » |
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Die mittlerweile 11. Ehrung wird der Trachtenmusikkapelle am 12. Februar 1999 durch LH Dr. Josef Pühringer überreicht. Die Feierlichkeiten wurden dabei von einem Blechbläserensemble der TMK Neukirchen musikalisch umrahmt. Bericht » |
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Im Rahmen des Jubiläumskonzerts (110 Jahre TMK Neukirchen – 25 Jahre Stabführer Franz Spanlang – 20 Jahre Kapellmeister Johann Stadlmayr) am 23. März 2000 wird an Ehrenkapellmeister Kommerzialrat Karl Achleitner die höchste Auszeichnung des OÖBV verliehen – das Verdienstkreuz in Gold. Kapellmeister Johann Stadlmayr und Stabführer Franz Spanlang erhalten jeweils das Verdienstkreuz in Silber. Bericht » |
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Vom 2. bis 4. Juni 2000 vertrat die Trachtenmusikkapelle Neukirchen zusammen mit den Musikvereinen Krenglbach und Sipbachzell unter der Gesamtleitung von Stabführer Franz Spanlang das Bundesland Oberösterreich beim Bundesmusikfest in Wien. Als einziges Bundesland nahm Oberösterreich in der höchsten Leistungsstufe E teil und konnte einen ausgezeichneten Erfolg für sich verbuchen. Bericht » |
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Am 11. Juli 2000 verstarb Ernst Schiller, langjähriger Pressereferent, Schriftführer und Chronist des Musikvereins. |
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Am 19. Oktober 2000 erhält die Trachtenmusikkapelle Neukirchen als eine von nur sechs Kapellen Oberösterreichs den zum ersten Mal vergebenen Prof. Rudolf Zeman Preis. Bericht » |
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Bei der Jahreshauptversammlung 2001 legt Obmann Heinz Obermayr seine Funktion nieder, als Nachfolger wird Markus Achleitner gewählt. Achleitner, der Sohn unseres Ehrenkapellmeisters, kam 1986 als Schlagzeuger zur Musikkapelle, 1988 war er Mitglied der Militärmusik Oberösterreich. |
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Im Rahmen des Frühjahrskonzertes am 4. April 2001 geht die Trachtenmusikkapelle Neukirchen bei Lambach online und startet die Website www.musikneukirchen.at. Bericht » |
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Beginnend mit dem Jahr 2003 wird die Musikkapelle offiziell von zwei Kapellmeistern geleitet: Neben Hans Stadlmayr nimmt nun auch Christian Weixlbaumer diese Tätigkeit wahr. Weixlbaumer ist seit 1990 aktives Mitglied auf der Posaune und absolvierte in den Jahren 2001/02 seinen Präsenzdienst bei der Gardemusik Wien. Im selben Jahr wurde auch die Jugendkapelle Neukirchen ins Leben gerufen, deren Leitung Johannes Stadlmayr übernahm. Stadlmayr kam 1993 als Schlagzeuger zur Musikkapelle und war in den Jahren 2001/02 Mitglied der Militärmusik Oberösterreich. Bericht » |
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2003 erfolgte die zweite Konzertreise nach Meran/Südtirol. Bericht » |
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Am 19. März 2004 wurde der Trachtenmusikkapelle die bereits 12. Ehrung beim Landeshauptmann zuteil. Bericht » |
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Durch eine Gardemusik-Bekanntschaft von Kapellmeister Christian Weixlbaumer besuchten wir von 11. bis 13. Juni 2004 die Niederösterreichische Grenzlandkapelle Hardegg. Bericht » |
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Im Wiener Ernst-Happel-Stadion eröffnete am 9. Oktober 2004 die Trachtenmusikkapelle Neukirchen bei Lambach das WM-Qualifikationsspiel Österreich gegen Polen und spielte vor einer Rekordkulisse von über 46.000 Zuschauern die beiden Nationalhymnen. Bericht » |
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Am 14. Oktober 2004 verstarb unser Ehrenobmann Franz Selinger kurz nach seinem 85. Geburtstag. Bericht » |
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Im Rahmen der Generalversammlung am 12. Februar 2006 legte Johann Stadlmayr nach 25 Jahren sein Amt als Kapellmeister zurück. Stadlmayr hatte sich mit Christian Weixlbaumer und seinem Sohn Johannes Stadlmayr schon während seiner aktiven Zeit zwei Nachfolger aufgebaut und somit den Kapellmeisterwechsel fließend gestaltet. Die musikalische Leitung der Kapelle übernehmen damit seit 12. Februar 2006 Christian Weixlbaumer und sein Stellvertreter Johannes Stadlmayr. Gleichermaßen übergibt Franz Spanlang nach 30 Jahren den Tambourstab an seinen Nachfolger Gebhard Stoiber und dessen Stellvertreter Gerhard Weixlbaumer. Bericht » |
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Beim erstmalig verliehenen Blasmusikpreis des Oberösterreichischen Blasmusikverbandes wurde die Trachtenmusikkapelle Neukirchen bei Lambach mit dem ausgezeichneten 2. Preis geehrt. Bericht » |
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"Keine andere Kapelle des Landes nimmt seit über 40 Jahren ununterbrochen und auf hohem Niveau an den Konzert- und Marschwertungen teil." Mit diesen Worten begründete Landeskapellmeister Walter Rescheneder die Einladung an die Trachtenmusikkapelle, das Festkonzert anlässlich 60 Jahre OÖBV und Blasmusikpreis 2007 am 9. März 2008 im Linzer Brucknerhaus zu gestalten. Bericht » |
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Als erste und bisher einzige Kapelle Oberösterreichs erhielt die Trachtenmusikkapelle Neukirchen bei Lambach am 13. März 2009 um 13.00 Uhr die 13. Ehrung durch LH Dr. Josef Pühringer. Ein Blechbläserquartett der Trachtenmusikkapelle umrahmte dabei die Feierlichkeiten, Obmann Markus Achleitner hielt stellvertretend für alle geehrten Musikkapellen die Dankesrede. Bericht » |
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Nach jahrelangem Bemühen um einen Zubau beim bestehen Volksschulturnsaal konnte am 5. April 2009 erstmals in der um €590.000,- erweiterten und sanierten Mehrzweckhalle das Frühjahrskonzert abgehalten werden. Tags zuvor wurde dieser nun benannte "Lindemayr Kultur- und Turnsaal" feierlich durch LH Dr. Josef Pühringer eröffnet. Bericht » |
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Der 18. April 2010 wird für die Trachtenmusikkapelle ein unvergessliches Datum bleiben: Bereits am Vormittag konnte man sich über eine ausgezeichnete Leistung bei der Konzertwertung in Gunskirchen freuen, am späten Nachmittag schließlich kannte im Linzer Brucknerhaus der Jubel nach dem Gewinn des Blasmusikpreises 2009 keine Grenzen mehr. Bemerkenswert auch die bis dato höchste erreichte Punktezahl (816,44) bei diesem Preis. Bericht » |
| Obmänner | Kapellmeister | Stabführer |
| Markus Achleitner Seit 2001 |
Christian Weixlbaumer Seit 2003 |
Gebhard Stoiber Seit 2006 |
| Heinz Obermayr 1992-2001 |
Hans Stadlmayr 1980-2006 |
Franz Spanlang 1975-2006 |
| Karl Hainbucher 1986-1992 |
Karl Achleitner 1961-1980 |
Franz Selinger 1948-1975 |
| Franz Selinger 1948-1986 |
Franz Rapberger 1946-1961 |
Josef Berghammer 1930-1939 |
| Hans Rutzinger 1938-1939 |
Karl Pichlmann 1922-1930 |
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| Josef Fürtner 1890-1938 |