TRACHTENMUSIKKAPELLE BEI FERNSEHSERIE
"4 FRAUEN UND 1 TODESFALL"



Am Donnerstag, den 24. Februar 2005 strahlt der ORF um 20:15 Uhr jenen Teil der Fernsehserie "4 Frauen und 1 Todesfall" aus bei dem die TMK Neukirchen bei Lambach am 21. Juni vergangenen Jahres als Begräbnismusikkapelle mitdrehen durfte.

Nachfolgend können Sie nochmal den Bericht vom Drehtag ansehen. Weitere Informationen zur Serie finden Sie auch auf www.orf.at



Die berühmte DOR-Film-Gesellschaft aus Wien dreht im Auftrag des ORF eine neue 10teilige Fernsehserie mit dem Titel


"4 Frauen und 1 Todesfall"
Unter der Leitung des österr. Star-Regisseurs Harald Sicheritz - bekannt von den Hader-Dorfer-Filmen Poppitz, MA 2412 etc. - spielen in den Hauptrollen bekannte SchauspielerInnen wie Gaby Dohm, Mar­tina Poel, Adele Neuhauser und Brigitte Krenn.


Carl Achleitner - der Bruder unseres Obmanns - ist ebenfalls als Schau­spieler bei dieser Serie engagiert und erzählte unserem Markus vor einigen Tagen von dieser Serie, worauf dieser sagte: "wenn da a Leich is', brauchen's sicher a gscheite Musi, des wär was für uns".

Gute Idee, Carl fragte bei seiner Agentur Holzheim in München nach, diese checkte den Auftritt mit der Wiener DOR-Film-Ges., die checkten wiederum die Neukirchner Musik anhand der Homepage und so kam es zum Engagement der

"1. Österreichischen Versenkungspartie" aus Neukirchen.

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Die Neukirchner "Fernseh-Stars"
Franz Weixlbaumer, Franz Selin­ger, Gebhard Stoiber, Andreas Hainbu­cher, Christian Mayr, Alexander Bu­chinger, Gaby Dohm, Franz Prei­ning, Obmann Markus Achleitner, Jo­hann Möslinger, Franz Scheib­mayr, Josef Marchhart, Andreas Ober­mayr, Josef Hainbucher, Chris­tian Weixlbaumer und Kapellmeister Hans Stadlmayr (zoom: Klick aufs Bild)

links: Gaby Dohm (bekannt v.a. als Schwester Christa aus der Schwarz­wald-Klinik) mit Markus Achleitner


ZUR STORY


Bei der Serie geht es jeweils darum, dass am Beginn ein Todesfall zu beklagen ist, der von den 4 Frauen jedoch als nicht "natürlich erfolgt" bezweifelt wird. Sie beginnen daraufhin zu recherchieren und bringen Punkt für Punkt zum Vorschein, bis sie schließlich bestätigt werden, dass es sich um einen Mord handelt.

In unserer Folge handelt es sich um einen Bergsteiger, der ins Gebirge geht und abstürzt. Beim Begräbniszug - musikalisch von der "1. Öster­reichischen Versenkungspartie" gestaltet - kommt es zu einem fürch­ter­lichen Unfall. Ein Auto kommt um die Kurve, kann nicht mehr bremsen und fährt in den Leichenzug hinein, der Sarg stürzt zu Boden, hinunter über eine Böschung und in einen Teich hinein.

Schock unter den Trauergästen, einige laufen dem Sarg hinterher, doch es ist nichts zu machen, er stürzt ins Wasser. Daraufhin erfolgt die Ber­gung des Sarges mit einem Kranwagen - und als er fast heraus­gezogen ist - da stürzt die Leiche sozusagen zum dritten mal ab - worauf diese wohl toter als tot sein muss.



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Bei der Anreise wurde im Bus das gesamte Trauer-
marschprogramm geprobt - ein einzigartiges Erlebnis.


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Am frühen Morgen wurden die Tonaufnahmen gemacht - der Trauer-
marsch "Abschiedsglocken" von Hans Schmid wurde ausgewählt.


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"Drehen" heißt vorallem immer wieder warten, warten und warten - eine Warterei, die wir uns mit viel Gelächter kurzweilig vertrieben haben.


IMPRESSIONEN

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Das waren die Szenen, die mit den Musikern von 8:00 Uhr früh bis 20:30 - also über 12 Stunden immer und immer wieder gedreht wurden. Es war somit mit Abstand "das längste Begräbnis" in der Musikver­einsgeschichte und das mit einem Verschleiß von insges. 6 (!) Särgen.

Es war ein tolles Erlebnis, den Aufwand und die notwendige Perfektion einer derart großen Filmproduktion miterleben zu können. Ausgestrahlt wird die Serie ab Ende des Jahres - wann unsere Folge kommen wird - werden wir hier auf der Homepage rechtzeitig bekannt geben.


Fotos & Text: Markus Achleitner